Veranstaltungen 2.0: Virtueller, zeitversetzter Besuch der re:publica 2012

Hollywood hat die Oscars, Fußballer die Weltmeisterschaft und die deutsche Social-Media-Welt hat die re:publica, die dieses Jahr zum sechsten Mal in
Folge in ihrer Heimat Berlin ausgerichtet wurde.

Nur leider kann weder die Oscar-Zeremonie alle Schauspielfans, noch die Spiele der Weltmeisterschaft alle Fussballanhänger und die re:publica eben auch nicht alle Social-Media-Liebhaber aufnehmen, ein Teil bleibt immer zu Hause, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Zumindest für uns Onliner bedeutet aber das fehlende Ticket dank der vielen fleißigen Schreiberlinge nicht, dass man nicht teilnehmen könne. Schon während der re:publica gab es viel Lesenswertes auf Twitter zu verfolgen, bunte Bilder auf den unterschiedlichsten Fotoportalen und einige Streams. Angesichts dieser Parallelität des vor Ort Erlebens und der virtuellen Realität, fühlen sich manche schon dazu veranlasst, das Event 2.0 auszurufen. Was wiederum durch die re:publica umgedreht wurde, indem die virtuelle Twitter-Wall vor Ort eine Papierentsprechung fand – eine nicht gerade umweltfreundliche aber eindrucksvolle Bebilderung der Verschmelzung von zwei Realitäten.
Spannend finde ich auch, wie im Zuge dieser Entwicklung von Events, das Erleben Anderer zum eigenen Erleben wird. So kann ich mich durch die verschiedenen Rückblicke klicken und eine zeitversetze re:publica Teilnahme simulieren. Den vielen berichtenden Kollegen sei deshalb Dank und eine Auswahl der für mich besten Zusammenfassungen an dieser Stelle genannt:

  1. Die Highlights für Journalisten
  2. Online Kampagnen für NPO’s: Wertvolle Tipps von Praktikern, die zum Erfolg führen!
  3.  re:publica 2012 – Es war mir ein Fest!
  4. re:publica Tag 3 und mein Fazit zur #rp12
  5. Am meisten zum Schmunzeln gebracht hat mich dieser Blog-Beitrag: re:publica 2012: die flauschige Klassenfahrt #rp12

Besonders schön finde ich übrigens, wie das Lesen dieser Beiträge mir doch ein viel anschaulicheres Bild des Ganzen Phänomens re:publica vermittels als die klassischen Medien. Die möchte ich aber nicht schmähen, denn auch dort war die re:publica ein Thema und wurde z.T. sehr gut aufgegriffen:

Aus dem bunten Blumenstrauß der vielen Berichte kann ich mir ein ziemlich gutes Bild von einer sehr interessanten Veranstaltung machen. Nur der Kaffee und die Gespräche fehlen, weswegen ich die Terminplanung für das nächste Jahr wohl besser überdenken sollte.

Über Anne Linke

Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Kommunikationsmanagement/PR und Soziologie an der Universität Leipzig und der Universitat de Valencia, Spanien. Praktika und freie Mitarbeit in den Bereichen Public Relations, Controlling, Strategisches Management und Unternehmenskommunikation. Seit April 2010 Inhaberin des Promotionsstipendiums der Fink & Fuchs Public Relations AG. Promotion zum Kommunikationsmanagement in Zeiten von Social Media. Wissenschaftliche Interessengebiete: Online-PR, Social Media, Kommunikationsmanagement, Innovationskommunikation
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